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Elterninformationen

AD(H)S
Was bedeutet AD(H)S?
Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eins der am häufigsten beschriebenen Krankheitsbilder im Kindes- und Jugendalter.
Ungefähr 2% - 6% aller Kinder und Jugendlichen sind davon betroffen, Jungen drei- bis neunmal häufiger als Mädchen.
Mit ADHS wird die verminderte Fähigkeit zur Selbststeuerung beschrieben. Die Kernsymptome sind: eine geringe Aufmerksamkeitsspanne (Konzentrationsstörungen), impulsives und unüberlegtes Handeln sowie starker Bewegungsdrang (Hyperaktivität). Die Erkrankung kann mit oder ohne Hyperaktivität auftreten.
Letzteres tritt häufiger bei Mädchen auf. Da die Symptome der Unaufmerksamkeit und Impulsivität jedoch weniger als Ausdruck einer Störung wahrgenommen werden, wird diese Diagnose nicht oft gestellt.
AD(H)S in Kindergarten und Schule
Im Kindergarten fallen die Kinder auf, da sie unfähig sind, sich ruhig zu beschäftigen und sich zu konzentrieren. Sie sind immer in Bewegung, klettern auf Tische, brechen Spiele nach kurzer Zeit wieder ab oder unterbrechen auch andere Kinder beim Spielen. Sie können sich schlecht in die Gruppe einfügen. In der Schule verschärfen sich die Probleme weiter. Die Kinder lassen sich sehr leicht ablenken, stören durch ihre Unruhe oder Dazwischenreden die Mitschüler. Hausaufgaben werden nicht aufgeschrieben und daher unvollständig oder gar nicht erledigt. Schwierigkeiten treten dann verstärkt auf, wenn Aufgaben zu bearbeiten sind, die die Kinder nicht frei gewählt haben. Bei Aufgaben, die ihr Interesse wecken, können sie dagegen sehr konzentriert arbeiten. Aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten bleiben die betroffenen Kinder häufig hinter ihrer eigentlichen Leistungsfähigkeit zurück. Zusätzlich können auch begleitende Störungen in der Schule sichtbar werden, wie z.B. eine Lese- Rechtschreibschwäche.
Belastungen bei Eltern und Kindern
Eltern fühlen sich in der Regel verantwortlich dafür, dass ihr Kind den Anforderungen der Schule gerecht wird. Wenn sie feststellen, dass trotz ihrer Bemühungen keine positiven Veränderungen auftreten, nimmt die nervliche Belastung immer weiter zu. Hausaufgaben werden für alle Beteiligten zur Tortur und führen zu erheblichen Konflikten.
Die Kinder fühlen sich häufig ungeliebt und nicht angenommen. Sie sind in ihrem Selbstwertgefühl beeinträchtigt, da sie viele negative Erfahrungen gemacht haben. Sie wollen wohl, aber sie können nicht. So entwickeln sie häufig eine aggressive Verweigerungshaltung, die wiederum zu weiteren negativen Rückmeldungen führt. Der Leistungsdruck der Kinder erhöht sich zunehmend.
Wer führt qualifizierte Testverfahren durch?
Das Pädagogisch-Psychologische Institut PILZ führt für Schüler und Erwachsene wissenschaftlich anerkannte Testverfahren durch. Sie werden qualifiziert über Möglichkeiten der Rechenförderung beraten. Planen Sie für die Diagnostik 3-4 Termine ein.

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