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Elterninformationen

Richtig loben
Kinder brauchen: Lob! Lob! Lob!


Was Lob bewirkt
Lob kann anspornen, Selbstbewusstsein und Zuversicht entfachen und einfach nur glücklich machen. Mutlosen Kindern kann ein anerkennender Hinweis auf einen Teilerfolg helfen, das große Ziel wieder zu sehen. Ein lobendes Wort signalisiert dem Kind, dass es auf einem guten Weg ist. Es gibt Orientierung und Kraft für den nächsten Schritt. Welche Aussagen und Handlungen empfinden Kinder als Anerkennung?
Echtes Lob
Ein echtes Lob ist erfüllt von Freude über einen Erfolg oder eine Anstrengung. Es kommt aus dem Bauch. Wann immer Sie dieses Glücksgefühl verspüren, sollten Sie es mitteilen: „Ich freue mich, dass du dich heute...“ Manchmal wirkt ein nonverbales Lob überzeugender als der größte Redeschwall. Klopfen Sie Ihrem Kind anerkennend auf die Schulter, halten Sie den Daumen in die Höhe, finden Sie Ihre ganz persönliche Art Lob auszudrücken.
Unechtes Lob
Wenn Lob nicht von Herzen kommt, kann es unglaubwürdig klingen, enttäuschen und das Gegenteil bewirken. Häufig steckt getarnte Kritik oder gar Nichtachtung dahinter. „Na bitte, es geht doch!“ ist voller Ungeduld, „Warum nicht gleich so?“ klingt vorwurfsvoll und ist wohl auch so gemeint, „Siehst du: Du musst nur wollen, dann klappt es auch“ unterstellt mangelhafte Anstrengungsbereitschaft. Unechtes Lob wirkt wie Kritik.
Nicht zu wenig und nicht zu viel
Weniger Kritik bei unerwünschtem Verhalten und mehr Lob für erwünschte Verhaltensweisen sind Wohltaten für Kinder und Eltern. „Du hast deine Schultasche heute gleich an den richtigen Platz gestellt..“ „Du bist heute sofort nach dem Wecken aufgestanden.“ „Du hast daran gedacht die Schultasche zu packen.“ Beachten und loben Sie sofort, wenn das Verhalten des Kindes in die richtige Richtung geht. Lassen Sie auch andere wissen, worüber Sie sich bei Ihrem Kind freuen.
Lob statt Kritik
Lob ist wie Dünger: Wohldosiert kann es ein zartes Pflänzchen zu einem Baum mit tiefen Wurzeln heranwachsen lassen. Zu freigiebig ausgeteilt, kann es eine ganze Ernte zunichte machen. Wenn Sie jede Kleinigkeit bejubeln, meint das Kind, die Spitze des Berges bereits erreicht zu haben. Die Botschaft muss lauten: „Es lohnt sich, weiter am Ball zu bleiben. Da ist noch mehr drin!“
Detailliert und richtig loben
Sagen Sie genau, was Sie mit Ihrem Lob meinen. „Deine Schrift ist heute ganz besonders ordentlich. Ich kann alles gut lesen und du bist immer auf der Linie geblieben“ ist besser als ein knappes „Schön!“, das das Kind nicht einordnen kann. Achten Sie darauf, dass Sie ohne Einschränkung loben: „Dein Aufsatz ist sehr spannend, aber deine Schrift ist eine Katastrophe“ macht das ursprüngliche Lob zunichte: Lassen Sie das Lob isoliert stehen oder ersetzen Sie den Nebensatz mit „und das mit der Handschrift bekommst du auch noch hin“. Machen Sie Mut - es lohnt sich!
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