INSTITUT MACHT SCHÜLERN NEUEN MUT!

Erfolgreich seit über 35 Jahren

PÄDAGOGISCH-PSYCHOLOGISCHES INSTITUT THERAPIE- UND LERNZENTRUM PILZ

Herzlich Willkommen im Lernzentrum PILZ !

Fachinstitut für: • Diagnose • Beratung • Förderung • Lerntherapie

Ihre Spezialisten für individuelle Förderkonzepte

Unsere Angebote

Unsere Angebote
Durchführung von:
  • Testungen, Diagnose, Beratung, Förderung und Lerntherapie bei Teilleistungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen und allgemeinen Lern-Leistungsproblemen

  • Hilfen bei Konzentrationsproblemen, Frühe Förderung, Ferienkurse, Berufsfindung und Bildungsberatung, Pädagogische Fachvorträge und Workshops

Welche Kinder kommen zu uns? Einige Beispiele:
Sven

Sven ist 8 Jahre und geht in die 3. Klasse. Er hatte sich auf die Schule gefreut, doch das Lesen und Schreiben zu lernen fällt ihm enorm schwer. Seitdem er in der Schule ist, bemüht er sich verzweifelt, Buchstaben zu erfassen und diese zu einem Wort zusammenzuziehen. Aber irgendwie funktioniert es nicht so wie bei den Mitschülern. Sie erkennen die Wörter viel leichter und lesen deutlich flüssiger als er.

Auch die Diktate sind für Sven eine Qual. Seit der dritten Klasse gibt es nun Noten. Sven wünscht sich sehr, hier auch einmal einen Erfolg zu haben, doch leider wird es trotz Übens meist eine 5. Sein Selbstbewusstsein sinkt immer weiter. Er hält sich inzwischen selbst für dumm und ist sicher, dass er das Lesen und Schreiben sowieso nicht lernen wird.

Svens Eltern stellen ihren Sohn zur Diagnostik im Institut vor, da sie sich zunehmend Sorgen um seine schulischen Leistungen und die Persönlichkeitsentwicklung machen.

In der Diagnostik erreicht Sven im Intelligenzverfahren CFT-1 einen Gesamtwert von 108. Er ist also gut durchschnittlich begabt. Ein Rechtschreibtest ergibt dagegen einen sehr geringen Prozentrang von 6,9 %, d.h. ca. 93% der Schüler seiner Klassenstufe erzielen in diesem Test ein besseres Ergebnis. Die Fehleranalyse zeigt noch 20 Fehler in den grundlegenden Bereichen der Laut-Buchstaben- Zuordnung und der Wortdurchgliederung. Im Bereich Groß-Kleinschreibung unterlaufen Sven ebenfalls noch 11 Fehler. Weitere Schwierigkeiten treten im Bereich der Ableitungen und anderen Regelbereichen auf.

Im Lesetest liegen Svens Ergebnisse im Vergleich zu seiner Klassenstufe ebenso bei auffälligen Prozentwerten unter 10, d.h. mehr als 90% der Schüler lesen besser. Er liest noch stockend, langsam und kann den Inhalt des Gelesenen nicht immer vollständig erinnern.

Eine ausführliche Anamnese zeigt eine familiär auftretende Legasthenie. Svens Vater berichtet von ebensolchen Schwierigkeiten während seiner Schulzeit . Auch heute habe er noch Probleme mit der Rechtschreibung und bitte dann gelegentlich seine Frau um Korrektur.

Sven wird im Institut zur Lerntherapie angemeldet und erhält eine individuelle Einzelförderung für das Lesen und Schreiben. In diesem Rahmen kann er gezielt an seinen Schwierigkeiten arbeiten und erlebt sofort seine individuellen Fortschritte. Wichtig ist auch die Stärkung seines Selbstvertrauens in diesem Bereich.
Lena

Lena ist 10 Jahre alt und geht in die 4. Klasse. Schon seit der 2. Klasse bemerkten ihre Eltern Probleme mit der Rechtschreibung. Zwar kann sie relativ gut lesen, liest aber eigentlich erst seit einem guten Jahr zu Hause schon mal ein Buch. Vorher hatte sie wenig Interesse daran. Da sie sich mündlich immer rege im Unterricht beteiligte, konnte sie ihre Gesamtnoten in Deutsch bislang immer recht gut ausgleichen.

Lenas Rechtschreibung macht ihren Eltern und auch der Lehrerin jedoch zunehmend Sorgen. Sie ist noch sehr unbeständig. Mal schreibt sie ein Wort richtig, im nächsten Satz wieder falsch. Mal schreibt sie Nomen groß, mal klein. Konsonantendoppelungen kann sie nicht sicher einfügen. Ebenso bereiten ihr Dehnungen wie das ie Probleme. Die Bildung der Mehrzahl, Grundform oder Steigerung, um beispielsweise die Endungen t und d oder g und k zu unterscheiden, gelingt Lena noch nicht.

Da Lena im kommenden Sommer auf eine weiterführende Schule wechselt, möchten ihre Eltern Gewissheit haben ob eine Rechtschreibschwäche vorliegt und melden das Mädchen zur Diagnostik im Institut an. Wichtig ist ihnen, dass ihre Tochter im Anschluss gezielt unterstützt und gefördert werden kann, da Lena nach und nach den Mut verliert und sich im Bereich Rechtschreibung kaum noch etwas zutraut.

n der Diagnostik erreicht Lena im Intelligenzverfahren CFT 20-R einen Gesamtwert von 120. Sie zeigt hier eine überdurchschnittliche Begabung. Im Rechtschreibtest erzielt sie dagegen nur einen geringen Prozentrang von 9,1 %, d.h. ca. 90,9% der Schüler ihrer Klassenstufe erzielen in diesem Test ein besseres Ergebnis. Die Fehleranalyse zeigt noch 15 Fehler in der Wortdurchgliederung, vor allem bei Konsonantendoppelungen. Im Bereich Groß-Kleinschreibung unterlaufen Lena ebenfalls noch 10 Fehler, beim ie sind es 8. Weitere Fehler treten im Bereich der Ableitungen und im Speicherbereich auf.

Im Lesetest liegen Lenas Ergebnisse im Vergleich zu Kinder zu Beginn der 4. Klasse bezüglich der Fehlerzahl im unauffälligen Bereich. Auch die Sinnentnahme gelingt ihr. Das Lesetempo ist noch nicht ganz so schnell wie das der Gleichaltrigen.

Nach einem ausführlichen Beratungsgespräch wünschen Lenas Eltern eine gezielte lerntherapeutische Förderung für ihre Tochter, damit sie im letzten Grundschuljahr noch Lücken in der Rechtschreibung aufarbeiten kann und gestärkt mit neuem Selbstvertrauen in diesem Bereich in die 5. Klasse wechseln kann. Lena kommt gerne in die Lerntherapie. Sie nimmt die Hilfestellungen zu den Grundlagen und unterschiedlichen Regelbereichen der Rechtschreibung gut an, sieht ihre Erfolge und traut sich wieder mehr zu.
Lukas

Frau S. sucht Hilfe. Ihr Sohn Lukas geht nun in die 3. Klasse. Das Fach Mathematik ist für ihn mittlerweile zum Angstfach geworden. Morgens vor der Schule schaut er als erstes auf den Stundenplan, um zu sehen, ob und wann Mathe heute auf dem Plan steht.

Frau S. berichtet im Anamnesegespräch, dass Lukas nicht in der Lage sei, Mengen richtig einzuschätzen, leichte Additionsaufgaben im Zahlenraum bis 20 würde er immer wieder falsch berechnen und das Subtrahieren wäre nahezu unmöglich. Schon im Kindergarten hatte er kein Interesse an Zahlen, Abzählspielen o.ä
Nun beobachtet sie im Verlauf der Grundschulzeit, dass Lukas immer unglücklicher wird, über Bauch- und Kopfschmerzen klagt und immer häufiger äußert, er sei einfach zu dumm.

Frau S. kann sich in die Schwierigkeiten ihres Sohnes beim Rechnen hineinversetzen. Auch ihr selbst ist Mathematik immer schwer gefallen. Ihrem Sohn möchte sie die vielen Misserfolge und Selbstzweifel ersparen. Von Lukas Lehrerin bekam sie nun den Hinweis, ihn zur Testung im Institut vorzustellen.

Eine ausführliche Anamnese zeigt eine familiär auftretende Legasthenie. Svens Vater berichtet von ebensolchen Schwierigkeiten während seiner Schulzeit . Auch heute habe er noch Probleme mit der Rechtschreibung und bitte dann gelegentlich seine Frau um Korrektur.

In der Diagnostik erreicht Lukas im Intelligenzverfahren CFT-1 einen Gesamtwert von 98. Er ist also durchschnittlich begabt. Der Mathematiktest HRT1-4 ergibt dagegen einen geringen Prozentrang von 4, d.h. 96% der Schüler in der dritten Klasse erzielen ein besseres Ergebnis in diesem Testverfahren und nur 4% ein gleich gutes oder schlechteres. Sowohl bei den Rechenoperationen als auch bei einigen Untertests zu räumlich -visuellen Funktionen liegen die erreichten Ergebnisse im auffälligen Bereich einer Rechenstörung. Auch eine zusätzliche informelle Testung zeigt, dass Lukas den Zahlenraum bis 20 mit Zehnerübergang nur zählend bewältigen kann. Beim Subtrahieren führt dies häufig durch falsche Zählstrategien zu falschen Ergebnissen. Auch die Stellenwerte sind ihm noch nicht klar, so dass er Zehner und Einer zum Teil verwechselt. Der Zahlenraum bis 100 ist für ihn kaum zu bewältigen.

Nach der Diagnostik und Beratung beginnt Lukas im Institut eine gezielte individuelle Lerntherapie im Bereich Mathematik. Nach und nach kann er nun eine Vorstellung vom Zahlenraum aufbauen. Dies geschieht schrittweise und abgelöst vom Schulstoff. In der Lerntherapie hat er die Möglichkeit, den Zahlenraum bis 10, den Zehnerübergang und die Erweiterung bis 20 neu zu erarbeiten. Erst wenn er hier sicher ist, wird der Zahlenraum bis 100 erweitert. Lukas gewinnt nach und nach wieder Zutrauen in seine Fähigkeiten und erkennt, dass Mathematik doch nicht so schrecklich und beängstigend ist. Sein Selbstvertrauen wächst, die psychosomatischen Reaktionen in Form von Kopf- und Bauchschmerzen werden immer weniger.

Zu verschiedenen Bereichen von Lern-Leistungsstörungen finden Sie unter dem Punkt „Elterninformationen“ erste Informationen

Neben diesen Bereichen bieten wir an:

NEU!

  • Frühe Förderung zur Vorbereitung auf die Schule.

    Entwicklungsverzögerungen fallen oft schon vor Schuleintritt auf. Ziel ist, durch individuelle Förderung die Verzögerungen bis zum Schuleintritt aufzuarbeiten, damit der Schulstart gut gelingt. Basiskompetenzen sind Voraussetzungen für das Erlernen der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Ist z.B. die Phonologische Bewusstheit nicht ausreichend entwickelt, fällt dem Schulkind später das Lesen und Schreiben schwer. Unzureichend entwickelte visuelle Wahrnehmung, mangelnde Planungs- und Handlungsfreiheit erschwert das Rechnen. Früher Förderung trainiert diese Bereiche.

  • * Pfifferlingskurse für 5-6 Jährige, die besonderes Interesse auf bestimmten Gebieten haben, z.B. Sprechen, Rechnen.

    Beliebt sind die Kurse: „Zahlen spielend begreifen“ , „We can do it!“ – spielend Englisch erlernen, „Lernen mit allen Sinnen“ - Konzentrationstraining und -spiele

  • * Pfifferlingskurs für Schüler der 2. und 3. Klasse

    Angesprochen werden Schüler, die sich über den Schulstoff hinaus, gerne mit Mathematik beschäftigen. Beliebt ist der Kurs: „Matheknobeleien“

  • Ferienkurse

    Intensivtrainings für Schüler der 2. – 6. Klasse

    (je nach Bedarf) im Bereich Englisch, Mathematik, Deutsch. Beliebt sind z.B. die Kurse: „Englisch aktiv“

  • Intensivkurs für 3. und 4. Klassen

    Ziele: Grundrechenarten sichern, Sachaufgaben verstehen und bearbeiten,1 x 1 erarbeiten. Zum Schuljahresende und Schulwechsel mehr Sicherheit gewinnen.

  • Intensivkurs für 5. und 6. Klassen

    Ziele: Anfangslücken schnell beheben, Kenntnisse vertiefen, Versetzung sichern, Selbstvertrauen fördern. „Mathematik aktiv“

Ferienkurse werden in den Oster- und / oder Sommerferien für je 1 Woche angeboten. Rechtzeitige Anmeldungen sind notwendig.

* Diese Kurse werden zur Zeit nur auf Anfrage bei entsprechender Teilnehmerzahl angeboten.
    Weiterhin bieten wir Kurse zur Förderung in Kleingruppen an:
    • Lern- und Denkstrategien

    • Konzentrationsfähigkeit

    Sie werden in regelmäßigen Abständen angeboten. Bitte vormerken lassen.

    • Berufsfindung und Bildungsberatung

      für Schüler in Abschlussklassen, deren Berufswünsche noch undifferenziert sind. Wir erstellen Stärken- und Schwächen-Analysen, testen verschiedene Kompetenzen und helfen bei der Orientierung einer geeigneten Berufswahl. Durch ein genaues Profil können Kompetenzen der Schüler zielgerichtet auf passende Berufsfelder ausgerichtet werden.

    • Pädagogische Fachvorträge und Workshops

      für Elternabende, Fachleute, Lehrerfortbildungen und andere interessierte Gruppen.

    In Zusammenarbeit mit der VHS in der Region, den Schulen und Kindertagesstätten werden auf Anfrage Fachvorträge gehalten und Workshops zu folgenden Themen angeboten:
    AD(H)S
    • AD(H)S und Schule

    • Kinder mit AD(H)S

    • Kinder mit AD(H)S „ticken“ anders – Hilfen für Elternhaus und Schule

    Dyskalkulie
    • Dyskalkulie muss kein Schicksal sein

    • Dyskalkulie gezielt erkennen und erfolgreich behandeln

    Hochbegabung
    • Hochbegabung – Chancen und Schwierigkeiten

    Legasthenie
    • Legasthenie muss kein Schicksal sein

    • Legasthenie gezielt erkennen und erfolgreich behandeln

    Konzentration
    • Hilfen bei Konzentrationsproblemen

    Hausaufgaben
    • Immer Stress mit den Hausaufgaben?

    Frühes Lernen
    • Fördern und fordern von klein auf – aber wie?

    Integrative Lerntherapie
    • Lernstörungen erkennen und erfolgreich behandeln

    • Aufgaben und Ziele einer qualifizierten Lerntherapie

    Sollte ein spezielles Thema nicht dabei sein, bereiten wir dies für Interessenten vor.
    • Ausbildungsseminare für Mitarbeiter

      Unter der Leitung von Frau Dipl. Päd. / Dipl. Soz.-Päd. Beate Tönsing, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, werden Pädagogen und Psychologen in der Lerntherapie sehr praxisnah im Fachinstitut ausgebildet. Ziel ist die qualifizierte Mitarbeit im Institut! Näheres auf Anfrage.

    Regelmäßige kostenfreie Angebote
    • Testtage

      Testtage werden zur Abklärung einer Lese- Rechtschreib- oder mathematischen Schwäche angeboten. Es wir lediglich eine Materialgebühr für Testunterlagen erhoben. Nach der Auswertung erfolgt eine Kurzberatung der Eltern. Da diese Abklärung keine Diagnose ersetzen kann, wird bei deutlichen Problemen auf jeden Fall eine umfassendere Diagnostik empfohlen.

    • Tag der offenen Tür

      Wir laden immer wieder interessierte Eltern und Lehrer zur unverbindlichen persönlichen Beratung und Information ein. Hier geben wir ausführlich Auskunft über Methoden und Arbeitsweisen im Institut. Dabei können Räume besichtigt werden und Kontakte zu den Fachkräften erfolgen.

    Alle Termine zu den regelmäßigen kostenfreien Angeboten können direkt im Institut erfragt werden. Siehe auch: Veranstaltungen im PILZ-Institut.
    Entwicklungsverzögerungen fallen oft schon vor Schuleintritt auf. Ziel ist, durch individuelle Förderung die Verzögerungen bis zum Schuleintritt aufzuarbeiten, damit der Schulstart gut gelingt. Basiskompetenzen sind Voraussetzungen für das Erlernen der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Ist z.B. die Phonologische Bewusstheit nicht ausreichend entwickelt, fällt dem Schulkind später das Lesen und Schreiben schwer. Unzureichend entwickelte visuelle Wahrnehmung, mangelnde Planungs- und Handlungsfreiheit erschwert das Rechnen. Früher Förderung trainiert diese Bereiche.

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